Cloud Balancing – FAQ

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Diese Fragen und Antworten bieten einen Überblick über wichtige Themen im Zusammenhang mit Cloud Balancing.

Was ist Cloud Balancing?

Cloud Balancing ermöglicht eine dynamische Lastverteilung über mehrere Stromkreise, indem die Balancing-Logik von lokaler Hardware (Wi-Fi und Equalizer) in die Cloud verlagert wird. Dies erhöht die Installationsflexibilität erheblich, senkt die Infrastrukturkosten und unterstützt großflächige Installationen in Mehrfamilienhäusern (MDUs), gewerblichen Standorten und Arbeitsplatzladeeinrichtungen.

Mit Cloud Balancing kann die Lastverteilung über Ladegeräte erfolgen, die über verschiedene Wi-Fi-Netzwerke und/oder 4G verbunden sind, mit oder ohne Equalizer. Cloud Balancing unterstützt zwei Konfigurationen: eine mit Equalizer und eine ohne.

Bei Installationen ohne Equalizer teilen sich alle Master-Ladegeräte eine feste E-Mobilitätskapazität. Um eine dynamische Lastverteilung zu ermöglichen, die auch unbekannte Gebäudelasten berücksichtigt, ist ein Equalizer erforderlich.

Welches Problem löst Cloud Balancing?

Cloud Balancing beseitigt die Anforderung, dass alle Ladegeräte im selben lokalen Wi-Fi-Netzwerk sein müssen, sodass Ladegeräte mit 4G oder in verschiedenen Wi-Fi-Netzwerken zusammenarbeiten können. Dies reduziert die Installationskomplexität und -kosten bei großen gewerblichen und MDU-Standorten.

Ersetzt Cloud Balancing bestehende Funktionen?

Nein. Cloud Balancing baut auf der bestehenden Lastverteilungsfunktionalität auf und bietet die gleichen Kernfunktionen mit erhöhter Flexibilität. Besonders nützlich, wenn die Wi-Fi-Infrastruktur begrenzt oder teuer ist.

Wie wirkt sich das auf Installationszeit und -kosten aus?

Cloud Balancing kann die Installationszeit und -kosten reduzieren, indem die Notwendigkeit eines lokalen Wi-Fi zwischen Master-Ladegeräten entfällt. Wi-Fi kann dennoch für die allgemeine Konnektivität erforderlich sein, insbesondere in Tiefgaragen.

Wird neue Hardware benötigt?

Nein. Cloud Balancing funktioniert mit bestehenden Easee-Gewerbeladegeräten. Es ist keine zusätzliche Hardware erforderlich. Ein Equalizer ist weiterhin notwendig, wenn eine Lastverteilung gegen unbekannte Lasten (Hauptsicherungsschutz) benötigt wird.

Welche Installationen profitieren am meisten von Cloud Balancing?

Cloud Balancing ist besonders wertvoll für:

  • MDU-Installationen (Mehrfamilienhäuser)
  • Gewerbliche Standorte mit mehreren Stromkreisen
  • Standorte, an denen Wi-Fi begrenzt, teuer oder schwer erweiterbar ist
  • Außeninstallationen

Was wird für das Funktionieren von Cloud Balancing benötigt?

  • Jedes Master-Ladegerät muss eine stabile Cloud-Verbindung haben (Wi-Fi oder 4G)
  • Aktivierung während der Installation über die Installer App
  • Kann auch später über Easee Control aktiviert werden

Fallen Kosten für die Nutzung von Cloud Balancing an?

Nein. Cloud Balancing ist im Standardproduktangebot für große Standorte enthalten.

Können alle Installationen Cloud Balancing aktivieren?

Nein, Cloud Balancing ist nur für gewerbliche und MDU-Installationen verfügbar.

Wird die lokale Wi-Fi-Lastverteilung eingestellt?

Nein. Die lokale Lastverteilung bleibt wertvoll, da sie auch ohne Cloud-Konnektivität funktioniert.

Funktioniert Cloud Balancing zwischen Master- und Secondary-Einheiten?

Nein. Cloud Balancing verwaltet die Lastverteilung zwischen Master-Geräten über Stromkreise hinweg. Die Kommunikation zwischen Master- und Secondary-Einheiten erfolgt weiterhin lokal über Easee Link.

Ist Cloud Balancing sicher und zuverlässig?

Ja. Alle Kommunikation ist verschlüsselt und wird kontinuierlich überwacht. Cloud Balancing basiert auf der Cloud-Infrastruktur von Easee und erfüllt hohe Sicherheits- und Zuverlässigkeitsanforderungen.

Funktioniert Cloud Balancing mit Lastmanagement-Produkten von Drittanbietern?

Nein.

Ist Cloud Balancing ohne Equalizer möglich?

Ja.

Beispiel:

  • Hauptsicherung: 100 A
  • Sicherung Stromkreis A: 80 A
  • Sicherung Stromkreis B: 80 A

Mit Cloud Balancing und ohne Equalizer kann die Summe der Sicherungswerte der Stromkreise die Hauptsicherung überschreiten, solange die Gesamtlast der Anlage gesteuert wird.

Was passiert, wenn Kunden Direct OCPP wählen?

Direct OCPP wird mit Cloud Balancing nicht unterstützt.

Wie hoch ist die erwartete Reaktionszeit?

Typische Reaktionszeit nach Fahrzeugverbindung:

  • Minimum: ca. 2 Sekunden.
  • Maximum: ca. 15 Sekunden.

Kann Cloud Balancing pro Stromkreis aktiviert werden?

Nein. Cloud Balancing wird nur auf Standortebene aktiviert.

Was passiert, wenn Ladegeräte die Cloud-Verbindung trennen und wiederherstellen?

Offline-Master verwenden Fallback-Grenzwerte. Beim Wiederverbinden werden aktualisierte Grenzwerte automatisch angewendet.

 

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