Installation in Deutschland

  • Aktualisiert
Installation & Konfiguration · DE

Equalizer Installation & Lastabwurf nach §14a EnWG

Installationsoptionen nach Hauptsicherungsgröße, §14a-Konformität, Regelstufen und kompatible Komponenten – kompakt und vollständig.

DE · DeutschEqualizer / AMP§14a EnWGLastmanagement
Hinweis: Anschluss an Smartmeter über HAN/P1 ist in Deutschland aktuell nicht möglich. Modbus-Zähler oder CT-Klemmen verwenden.
Kap. 1Produktwahl
Kap. 2Komponenten
Kap. 3§14a EnWG
Kap. 4Vergleich
Kap. 5Konfiguration
?Kap. 6FAQ
01

Welche Lösung passt?

Auswahl nach Hauptsicherungsgröße und Anforderung

Folgende Faktoren sind entscheidend Die richtige Lösung hängt von der Hauptsicherungsgröße sowie der §14a-Pflicht ab.
Entscheidungshilfe
Hauptsicherungswert auswählen
Wie groß ist der Hauptsicherungswert der Installation?
Empfehlung · unter 100 A
Equalizer mit AMP oder Modbus-Energiezähler

Der Equalizer + AMP misst mit CT-Klemmen direkt an den Phasen – kein separater Zähler nötig. Einfachste §14a-konforme Lösung.

  • Dynamisches Lastmanagement
  • PV-Überschussladen
  • §14a konform mit AMP
  • Bis zu 4 Regelstufen – Konfiguration via Installer App (GPI Ripple Control) und über Easee Support
Einfache Installation§14a fähigPV-kompatibel
Empfehlung · 100 – 250 A
Equalizer P1 + Micro Matic CVM E3 Mini + externe Split-Core CTs

Einfache CT-Klemmen reichen nicht aus. Erforderlich: CVM E3 Mini + 3× Wibeee STP-24 Split-Core CTs + Modbus-Adapter.

  • Split-Core CTs zwingend erforderlich
  • Bis zu 2 konfigurierbare Regelstufen via Easee Support
  • §14a konform
Mehr Aufwand§14a fähig
Empfehlung · über 250 A
Janitza UMG 604 Pro + CT-Klemmen oder Rogowski-Spulen

Für diese Leistungsklasse wird der Janitza UMG 604 Pro mit Modbus und dem Easee Equalizer P1 benötigt.

  • CT-Klemmen oder Rogowski-Spulen (bei >500 A empfohlen)
  • Bis zu 4 konfigurierbare Regelstufen via Easee Support
  • §14a konform
Gewerbe / Industrie§14a fähig

Alle Optionen im Überblick

Bis 100 A · Option 1

Equalizer mit AMP

CT-Klemmen direkt an Phasen – kein separater Zähler

  • §14a EnWG konform
  • Bis zu 4 Regelstufen (S0–S3)
  • Signalleistungsgrenze via Installer App festlegen
  • Frei konfigurierbare Stufen via Easee Support
  • PV-Überschussladen
  • Dynamisches Lastmanagement
Installationsanleitung →
Bis 100 A · Alternative

Modbus-Energiezähler

Separate Zählerinstallation mit Modbus-Anbindung und Equalizer P1

  • Kompatibler Zähler erforderlich
  • Zwischen Hauptverteiler und Equalizer installieren
  • Dynamisches Lastmanagement
  • PV-Überschussladen
Kompatible Zähler →
100 – 250 A

CVM E3 Mini

Modbus-Messgerät mit externen Split-Core CTs

  • Micro Matic CVM E3 Mini
  • 3× Wibeee STP-24 Split-Core CTs
  • Cabcon E02-QPMBC Modbus-Adapter
  • 24V DC Netzteil erforderlich
  • Bis zu 2 Regelstufen via Easee Support
Komponentenliste → Kapitel 2
Über 250 A

Janitza UMG 604 Pro

Industriezähler mit CT-Klemmen oder Rogowski-Spulen

  • Industriestandard für Großanlagen
  • CT-Klemmen oder Rogowski-Spulen (bei >500 A empfohlen)
  • Modbus-Kommunikation
  • §14a konform
  • Bis zu 4 Regelstufen via Easee Support
HAN/P1 in Deutschland nicht verfügbar Der direkte Anschluss an den Smartmeter via HAN/P1 ist in Deutschland aufgrund fehlender Standardisierung aktuell nicht möglich. Modbus-Zähler oder CT-Klemmen sind die verfügbaren Alternativen.
02

Benötigte Komponenten

Vollständige Listen für CVM E3 Mini, Janitza UMG 604 Pro und Equalizer AMP

CVM E3 Mini – Komponentenliste4 Komponenten · 100–250 A
1
Micro Matic CVM E3 Mini

Kompaktes Messgerät mit Modbus-Schnittstelle. Einbau in DIN-Schiene, direkte Kommunikation mit dem Easee Equalizer.

Pflicht
2
Cabcon E02-QPMBC

Anschlusskabel mit Modbus-Adapter für die Verbindung zwischen CVM E3 Mini und Equalizer.

Pflicht
3
24V DC Netzteil

RS Components 230V AC → 24V DC oder Meanwell HDR-15-24 DIN-Schienen-Netzteil. Stromversorgung für CVM E3 Mini.

Pflicht
4
3× Wibeee STP-24 Split-Core CTs

Geteilte Stromwandler für alle drei Phasen. Split-Core ermöglicht Installation ohne Kabelunterbrechung.

3× Pflicht
Janitza UMG 604 Pro – KomponentenlisteÜber 250 A · Industrie
1
Janitza UMG 604 Pro

Industrieller Netzanalysator mit Modbus-Schnittstelle für Hochstrominstallationen.

Pflicht
2
CT-Klemmen oder Rogowski-Spulen

CT-Klemmen für Standardanwendungen. Rogowski-Spulen sind bei Messströmen über 500 A die bessere Wahl – flexibler und geeignet für sehr große Leiter.

Pflicht
3
Modbus-Verbindung zum Equalizer P1

Kabelverbindung zwischen Janitza UMG 604 Pro und Easee Equalizer P1 über Modbus RTU/TCP.

Pflicht
Equalizer AMP – Was wird benötigt?Bis 100 A · Einfachste Lösung
1
Easee Equalizer mit AMP (im Kit erhältlich)

Messmodul mit integrierten CT-Anschlüssen. Wird direkt an die Phasen des Hauptverteilers angeschlossen.

Pflicht
2
CT-Klemmen (mitgeliefert)

Im Lieferumfang enthalten. Werden an L1, L2, L3 angebracht – Pfeilrichtung beachten.

Im Lieferumfang
3
Rundsteuerempfänger / FNN-Steuerbox

Wird vom Netzbetreiber gestellt. Nur bei §14a-Pflicht erforderlich. Anschluss via potenzialfreiem Kontakt am AMP.

Nur §14a
4
24V DC Netzteil (für FNN-Steuerbox)

Für die Stromversorgung der FNN-Steuerbox – z.B. Meanwell HDR-15-24. Nicht immer im Lieferumfang der Steuerbox enthalten.

Nur §14a
WLAN am Standort zwingend erforderlich für §14a Der Easee Equalizer muss über WLAN mit der Cloud verbunden sein, damit der Lastabwurf nach §14a funktioniert. WLAN-Verfügbarkeit und Signalstärke am Montageort vor der Installation prüfen.

Regelstufen für §14a

Konfigurierbare Laststufen für §14a und manuelles Lastmanagement

Bis zu 4 Regelstufen – S0 bis S3 (Beispiel Drosselungsstufen)
Equalizer AMP / CVM / Janitza · potenzialfreier Kontakt
S0
Volle Ladeleistung100 %
Repräsentiert 100% Ladeleistung. Kein Steuersignal vom Netzbetreiber. Somit Normalbetrieb mit voller Ladeleistung.
S1
Leichte Drosselung70%
Beispiel-Konfiguration, da konfigurierbar: z.B. 70% von 11kW = ca. 7,7kW
S2
Mäßige Drosselung40 %
Minimalladung ca. 4,2 kW – §14a-Mindestwert gemäß EnWG.
S3
Volle Drosselung0 %
Laden gestoppt - aktives Singal vom Netzbetreiber (Lastabwurf).
Regelstufen frei konfigurierbar Die Prozentwerte S1–S2 sind frei konfigurierbar und sollten in Abstimmung mit dem Netzbetreiber festgelegt werden. 40 % für S1 entspricht dem §14a-Mindestwert von 4,2 kW bei Volllast.
Konfiguration frei konfigurierbarer Regelstufen Die Einrichtung der frei konfigurierbaren Regelstufen (S0–S3) für AMP, CVM E3 Mini und Janitza UMG 604 Pro erfolgt ausschließlich über den Easee Support und nicht über die Installer App. Support-Ticket erstellen →
03

§14a EnWG – Lastabwurf

Was ist Pflicht, was bedeutet es und wie wird es umgesetzt?

Seit 1. Januar 2024 verpflichtend Alle neu installierten steuerbaren Verbrauchseinrichtungen müssen §14a-konform sein. Förderprogramme wie KfW setzen §14a-Konformität voraus.
WLAN-Verbindung ist Pflichtvoraussetzung Für den §14a-Lastabwurf muss der Equalizer über WLAN mit der Easee Cloud verbunden sein. Ohne aktive Internetverbindung ist kein Lastabwurf möglich.
Was ist §14a EnWG?

Netzbetreiber darf drosseln

Das Energiewirtschaftsgesetz erlaubt Netzbetreibern, steuerbare Verbrauchseinrichtungen bei Netzüberlastung temporär auf mindestens 4,2 kW zu reduzieren.

Vorteile für Betreiber

Günstigerer Netzanschluss

Im Gegenzug erhalten Betreiber reduzierte Netznutzungsentgelte – je nach Netzbetreiber und Tarif eine deutliche Kosteneinsparung.

Zwei Umsetzungswege

Variante 1 · Hardware

Rundsteuerempfänger / FNN-Steuerbox

Signal via potenzialfreiem Kontakt

  • Wird vom Netzbetreiber gestellt
  • Potenzialfreier Kontakt an Equalizer
  • 24V DC Netzteil für Steuerbox erforderlich
  • Bis zu 4 konfigurierbare Regelstufen (0 %, 40 %, 70 %, 100 %)
  • Ladestation bleibt im Standby aktiv & erreichbar
  • Von allen Netzbetreibern akzeptiert
Installationsanleitung →
Variante 2 · Digital

Lastabwurf via API

Digitale Steuerung durch Energieversorger

  • Echtzeit-Kommunikation via Easee API
  • Laden starten, pausieren oder drosseln
  • Besonders dynamisch und flexibel
  • Nicht von allen Netzbetreibern anerkannt
  • Vorher Abstimmung mit Netzbetreiber nötig
API Lastabwurf →

Kompatible Geräte für §14a

Gerät §14a konform Hauptsicherung PV-Überschuss
AMP ✓ Ja bis 100 A ✓ Ja
CVM E3 Mini ✓ Ja 100–250 A ◑ Begrenzt
Janitza UMG 604 Pro ✓ Ja über 250 A ◑ Begrenzt
Hinweis zu „Begrenzt“ beim PV-Überschussladen Bei Installationen mit CVM E3 Mini oder Janitza UMG 604 Pro erfolgt die Leistungsregelung über ein externes Modbus-Messsystem. Diese Vorgaben haben Vorrang vor der internen Regelung des Easee Equalizers. Dadurch sind die für das PV-Überschussladen notwendigen feinen und kontinuierlichen Leistungsanpassungen nur eingeschränkt möglich. Das Laden mit PV-Überschuss funktioniert weiterhin, reagiert jedoch weniger dynamisch als bei einer Installation mit Equalizer AMP.
Konfiguration ggf. über Support Netzbetreiber vorab kontaktieren, um den gewünschten Steuerweg abzustimmen. Für CVM E3 Mini und Janitza – Regelstufen-Konfiguration: Support-Ticket erstellen →
04

Vergleich aller Optionen

Alle Installationsoptionen auf einen Blick

Lösung Hauptsicherung §14a PV-Überschuss HAN/P1 Aufwand
Equalizer + AMP + CT-Klemmen bis 100 A Gering
Equalizer + Modbus-Zähler bis 100 A ◑ je Zähler Mittel
Equalizer + CVM E3 Mini + Split-Core CTs 100–250 A Hoch
Equalizer + Janitza UMG 604 Pro über 250 A Hoch

Zusammenfassung

Unter 100 AEqualizer + AMP mit CT-Klemmen – einfachste Lösung, direkt §14a-konform, PV-fähig. Bis zu 4 Regelstufen. Signalleistungsgrenze und §14a-Aktivierung via Installer App.
100 – 250 ACVM E3 Mini + 3× Wibeee STP-24 Split-Core CTs + Cabcon Adapter + 24V Netzteil. Bis zu 2 Regelstufen – Konfiguration über Easee Support.
Über 250 AJanitza UMG 604 Pro mit CT-Klemmen oder Rogowski-Spulen (bei 500 A empfohlen). Bis zu 4 Regelstufen – Konfiguration über Easee Support.
HAN/P1 DENicht verfügbar. Modbus-Zähler oder CT-Klemmen verwenden.
§14a PflichtSeit 1.1.2024 für alle Neuinstallationen. Netzbetreiber vorab kontaktieren (Rundsteuerempfänger oder API).
FNN-SteuerboxWird vom Netzbetreiber gestellt. Zusätzlich 24V DC Netzteil für Spannungsversorgung erforderlich.
WLAN PflichtOhne aktive WLAN-Verbindung ist kein §14a-Lastabwurf möglich.
RegelstufenAMP: Grundkonfiguration via Installer App (GPI Ripple Control). Frei konfigurierbare Stufen für AMP, CVM E3 Mini und Janitza: Ausschließlich über Easee Support einrichtbar.
05

Konfiguration AMP & Regelstufen

Equalizer AMP über die Installer App einrichten – Schritt für Schritt

Easee Installer App
Erforderlich für AMP-Konfiguration
Voraussetzung: Installer App Die Konfiguration des AMP – sowie die Aktivierung von GPI Ripple Control (§14a-Regelstufen) – erfolgt direkt über die Installer App. Frei konfigurierbare Regelstufen werden zusätzlich über den Easee Support eingerichtet.

Schritt-für-Schritt: AMP konfigurieren

GPI Ripple Control einrichten und Signalleistungsgrenze festlegen

1

Standortübersicht öffnen & Equalizer auswählen

In der Installer App den Standort aufrufen. In der Geräteübersicht den Equalizer antippen. Die Info-Seite zeigt Seriennummer, Firmware-Version, AMP-Firmware-Version und Verbindungsstatus (WiFi, Messmodus z.B. „TN 3-PHASE").

Equalizer Info-Ansicht – Installer App
2

Tab „Zähler" öffnen

Oben rechts auf den Tab „Zähler" tippen. Sichtbar: Meter type, Sensor readings, GPI Ripple Control-Status und Available power als Balken.

Equalizer Zähler-Tab – Installer App
3

GPI Ripple Control konfigurieren

Auf „GPI Ripple Control" tippen. Use Ripple Control: On aktivieren, Signal limit festlegen, Kontakttyp (NO/NC) mit dem Netzbetreiber abstimmen.

⚠ Frei konfigurierbare Regelstufen – auch für den AMP – werden ausschließlich über den Easee Support eingerichtet. Das gilt auch für CVM E3 Mini und Janitza.

GPI Ripple Control Einstellungen – Installer App
GPI Ripple Control – Einstellungsübersicht
Konfigurationsparameter im Überblick
Use Ripple Control
On aktivieren, um §14a-Steuerung zu ermöglichen. Ohne Aktivierung hat der potenzialfreie Kontakt keine Wirkung.
Signal limit
Prozentwert der max. Ladeleistung bei aktivem Signal. Beispiel: 22 % ≈ 9 kW. Gemäß §14a darf die Mindestleistung nicht unter 4,2 kW fallen.
NO – Normally Open
Standardmäßig offen. Drosselung auf Signal-Limit wenn Signal anliegt. Typisch für Rundsteuerempfänger-Systeme.
NC – Normally Closed
Standardmäßig geschlossen. Drosselung auf Signal-Limit wenn kein Signal anliegt. Seltener – Netzbetreiber fragen.
Frei konfigurierbare Regelstufen – Support erforderlich Die Einrichtung individueller Regelstufen für AMP, CVM E3 Mini und Janitza UMG 604 Pro erfolgt über den Easee Support: Support-Ticket erstellen →

Checkliste vor der Inbetriebnahme

  • WLAN-Signal geprüft & Equalizer mit Easee Cloud verbunden
  • CT-Klemmen korrekt an L1, L2, L3 angebracht (Pfeilrichtung beachten)
  • Rundsteuerempfänger / FNN-Steuerbox vom Netzbetreiber angefordert
  • Kontakttyp (NO/NC) mit Netzbetreiber abgestimmt
  • GPI Ripple Control in Installer App aktiviert und Signal-Limit konfiguriert
  • Netzform korrekt eingestellt (TN, TT oder IT)
  • Testlauf: Lastabwurf manuell auslösen und Reaktion prüfen
06

Häufige Fragen

Muss der Equalizer mit AMP zwingend verbaut werden?
Für §14a-Konformität bei Hauptsicherungen unter 100 A ist der Equalizer + AMP die einfachste Lösung. Alternativ funktionieren kompatible Modbus-Zähler (CVM E3 Mini). Ab 100 A ist der CVM E3 Mini und ab 250 A der Janitza UMG 604 Pro die richtige Wahl.
Was passiert während eines Lastabwurfs mit der Ladestation?
Die Ladestation wird auf die konfigurierte Regelstufe gedrosselt oder vollständig pausiert. Sie bleibt im Standby-Modus aktiv und ist weiterhin digital erreichbar – für Firmware-Updates, Statusabfragen und App-Steuerung. Sobald das Signal aufgehoben wird, lädt das Fahrzeug automatisch weiter.
Funktioniert PV-Überschussladen zusammen mit §14a?
Ja. Der Equalizer regelt die Ladeleistung dynamisch basierend auf dem verfügbaren PV-Überschuss und reagiert gleichzeitig auf §14a-Steuersignale. Im §14a-Lastabwurf hat das Netzbetreiber-Signal Vorrang.
Wie viele Regelstufen kann der Equalizer verwalten?
Bis zu 4 Regelstufen (S0–S3) – frei konfigurierbar. Beispiel nach Freigabestufen: S0 = 0 % (NO Signal), S1 = 40 % (ca. 4,2 kW), S2 = 70 %, S3 = 100 % (keine Kapazität!).

Equalizer + AMP: Grundkonfiguration (GPI Ripple Control) über die Installer App. Frei konfigurierbare Stufen (S2–S3) werden über den Easee Support eingerichtet – gilt auch für CVM E3 Mini und Janitza.
CVM E3 Mini / Janitza: Konfiguration ausschließlich über Easee Support.
Was bedeutet NO und NC bei GPI Ripple Control?
NO (Normally Open): Kontakt ist im Ruhezustand offen. Drosselung wird aktiviert wenn Signal anliegt (Kontakt schließt). Häufigste Einstellung bei Rundsteuerempfängern.

NC (Normally Closed): Kontakt ist im Ruhezustand geschlossen. Drosselung wird aktiviert wenn kein Signal anliegt. Seltener – Netzbetreiber fragen.
Wann sind Rogowski-Spulen sinnvoller als CT-Klemmen?
Bei Messströmen über 500 A sind Rogowski-Spulen in der Regel die bessere Wahl: Sie sind flexibler einsetzbar, lassen sich einfacher um sehr große Leiter legen und verursachen keine Sättigungseffekte wie klassische CT-Klemmen. Der Janitza UMG 604 Pro unterstützt beide Messwandlertypen.
Gibt es Fördermittel für §14a-konforme Ladelösungen?
Ja. Viele Förderprogramme (KfW, Bundesländer) setzen seit 2024/2025 §14a-Konformität voraus. Außerdem erhalten Betreiber durch die Steuerbarkeit reduzierte Netznutzungsentgelte. KfW- und Landesförderungen vorab auf den jeweiligen Webseiten prüfen.
Rundsteuerempfänger oder FNN-Steuerbox – was ist der Unterschied?
Der Rundsteuerempfänger ist eine ältere, aber weit verbreitete Technologie zur Netzbetreiber-Steuerung. Die FNN-Steuerbox ist eine modernere Alternative. Beide werden mit einem potenzialfreien Kontakt an den Equalizer angeschlossen. Welche Variante der Netzbetreiber einsetzt, vorab klären.

Alle relevanten Artikel

War dieser Beitrag hilfreich?

1 von 1 fanden dies hilfreich